Aktuelles und Neuheiten

09.06.2016

Das von der DBU geförderte Projekt „Weitergehende Abwasserreinigung mit Hilfe der Aktivkoks-Festbett-Biologie und nachfolgender UV-Behandlung und Oxidation“ ist abgeschlossen und der Abschlussbericht von der DBU angenommen.

Damit ist erneut der Nachweis geführt, dass die Verfahrenskombination für die Entfernung von Mikroschadstoffen aus Abwasser geeignet ist. Eine auf Basis der Ergebnisse durchgeführte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Modell-Abwasserbehandlungsanlage für 100 000 EWG konnte zeigen, dass das Verfahren auch wirtschaftlich im Vergleich zu anderen Verfahren konkurrenzfähig ist. Durch die UV Behandlung ist das behandelte Abwasser desinfiziert und kann als Brauchwasser verwendet werden.

04.06.2015 Sehr geehrte Damen und Herren,

ausser dem gravierenden Ereignis eines Gesellschafterwechsels im Januar d. J. hat die AQUA-bioCarbon GmbH jetzt auch den Umzug in ein neues  Dominizil hinter sich gebracht. Die Wahl fiel auf ein geeignetes Büro im "Business Park " Langelsheim, Rosenstraße 25 a, D-38685 Langelsheim.
Telefonisch bin ich dort erreichbar unter : +49 05326  9787552, mobil +172 4035021
                                                 Fax      : +49 05326  9787554

e-mail wie bisher: info@aqua-biocarbon.de, peterkarl@aqua-biocarbon.de
website wie bisher: www.aqua-biocarbon.de
04.01.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit 01. Januar 2015 ist Herr Dr. Ernst Joachim Martin als Anteilseigner und Geschäftsführer der AQUA-bioCarbon GmbH zurückgetreten und aus der Gesellschaft ausgeschieden. Seine Anteile der Gesellschaft wird Herr Dr. Ing. Guowen Yuan übernehmen. Herr Dr. Ing. Yuan hat am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart Abwassertechnologie studiert und wurde dort 1997 auch promoviert. Herr Dr. Ing. Yuan führt ein erfolgreiches Unternehmen auf dem Gebiet des Abwasserrecyclings in China.

AQUA-bioCarbon GmbH war seit 2001 mit der IGAS GmbH und später mit der Nachfolgegesellschaft IGASresearch verbunden und nutzte deren Räumlichkeiten und Personal im Rahmen eines Miet- und Dienstleistungsvertrages. Aus den o. a. Gründen werden sich die Wege der Unternehmen trennen. Die AQUA-bioCarbon GmbH ist dabei, in der neuen Gesellschafterstruktur einen eigenen Standort aufzubauen. Es ist bereits jetzt gesichert, dass die gleichen Leistungen wie bisher angeboten werden können. Die bestehenden Kooperationen bleiben erhalten.

Mit den besten Wünschen für ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Peter Karl
AQUA-bioCarbon GmbH
Goslar am 04.01.2015

05.05.2014

Die AQUA-bioCarbon GmbH präsentiert die Ergebnisse des DBU Projektes 28739-23 auf der IFAT 2014, 05. – 09. Mai, auf dem Stand der DBU, Halle A 5, StandNr. 310, und in einem Vortrag auf dem DWA Forum am Mittwoch, den 07. 05. 16:30, Halle B 0.

Die Mikroschadstoffe konnten durch einen durch Adsorption unterstützten biologischen Abbau mit nachfolgender UV – Behandlung weithegend aus dem Abwasser entfernt werden.

Das gereinigte Abwasser hatte entsprechend der Beurteilung der Trinkwasserverordnung mindestens Brauchwasserqualität.

01.05.2013


AKFBB Pilotanlage zur Behandlung des
Auslaufs Klärwerk Innerstetal ( KWI )


Versuchsergebnisse bei verschiedenen Verweilzeiten

In einem von der DBU ( Deutsche Bundesstiftung Umwelt ) geförderten Projekt konnte nachgewiesen werden, daß mit der Aktivkoks-Festbettbiologie ( AKFBB ) Medizinrückstände aus kommunalem Abwasser weitgehend durch biologischen Abbau entfernt werden können. Die Versuche finden statt seit Mai 2012 am Auslauf des Klärwerks Innerstetal. Partner in dem Projekt sind die IGASresearch, Goslar-Oker und die IUTA, Duisburg. Der Ablauf der Pilotanlage wurde zusätzlich mit UV behandelt, um zu desinfizieren und weiteren Abbau der Mikroverunreinigungen zu erzielen. Dies konnte durch Zugabe von HO2 als Oxidationsmittel noch verbessert werden. Das so behandelte Wasser kann als Brauchwasser genutzt werden. Die Ergebnisse werden auf der micropol 2013 in Zürich und auf dem Industriewassertag in Fulda gezeigt.
28.09.2012

Pilotanlage auf dem Klärwerk Innerstetal
Die AQUA-bioCarbon GmbH hat im Mai 2012 wieder eine Aktivkoks- Festbettbiologie-Pilotanlage im Auslauf der Kläranlage Innerstetal Im Rahmen eines von der DBU geförderten Projektes in Betrieb genommen, um den biologischen Abbau von Mikroschadstoffen, bevorzugt Medizinrückständen, im Ablauf einer kommunalen Abwasserbehandlungsanlage nachzuweisen. Dieses Projekt wird durchgeführt mit den Partnern IGASresearch, Goslar-Harlingerode und IUTA, Duisburg. Es wird hierbei auch geprüft, ob das gereinigte Abwasser nach einer UV-Behandlung als Brauch- und Trinkwasser verwendet werden kann.
07.05.2012 Die AQUA-bioCarbon GmbH präsentiert sich und ihre Abwasser-Behandlungstechnologien auf der Welt größten Umweltmesse "IFAT-ENSORGA" in München vom 07. Bis 11.05.21012 (Gemeinschaftsstand Norddeutschland, Halle A 3, Stand 531).
01.02.2012 Seit Februar 2012 ist eine Metsorb Pilotanlage zur absorptiven Entfernung von Zn, Pb, Cd, Cu, As aus industriellen Abwässern bei Befesa Steel, Werk Bilbao in Betrieb.
19.08.2011 Langjährige Kontakte zu der Fa. Greenways Environmental Technology Co. Ltd., Shanghai / Ningbo, China, führten im Mai 2011 erstmalig zur Lieferung von Metsorb nach China. Inzwischen wurde ein Exclusiv - Liefervertrag mit Greenways abgeschlossen und die Beziehung durch einen Besuch bestärkt.
19.08.2011 Seit Herbst vergangenen Jahres wird eine Aktivkoks-Festbett-Biologie Pilotanlage auf der KA Vierlinden (Duisburg) durch die IUTA im Rahmen einer Masterarbeit betrieben, um den biologischen Abbau von Medizinrückständen im Ablauf einer kommunalen KA erneut nachzuweisen. Die ersten Ergebnisse sind erfolgversprechend. Die Untersuchungen sollen im Rahmen eines DBU Antrages fortgesetzt werden.
15.04.2011 Seit Mitte April betreibt AbC eine "Metsorb – Pilotanlage" im Werk Freiberg der Befesa zur Abscheidung von Schwermetallen, wie z.B. Blei, As und Cadmium aus Waschwässern.
18.02.2011 Am 18.02.2011 beschließen die Gesellschafter, in Erweiterung des Geschäftsfeldes "Metallabsorption" verstärkt die Metallrückgewinnung durch Anwendung von Ionentauscherharzen und Metsorb im Markt anzubieten. Gedacht ist hierbei an die Rückgewinnung von Nickel, Kupfer aus Abwässern, Gold und sonstige Edelmetalle aus Abwässern der Halbleiterindustrie. Diese neue Aktivität erfolgt in Zusammenarbeit mit Fa. Kunstsoffwerk Jäger, Braunschweig und VAP-engineering, Dr. Dolling, Goslar.
06.09.2010 Die AQUA-bioCarbon GmbH präsentiert sich und ihre Abwasserbehandlungstechnologien auf der weltgrößten Umweltmesse "IFAT-ENSORGA" in München vom 13. bis 17. September auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen, Halle A 3, Stand 423 / 524.
06.09.2010

Die anaerobe Deammonifikation


Planctomyceten für den anaeroben,
biologischen NH4 Abbau
Die AQUA-bioCarbon GmbH ist als Lizenznehmer der Lambda Gesellschaft für Gastechnik mbH in der Lage, Aktivkoks-Festbett-Bioreaktoren anzubieten, die es gestatten, NH4 aus Abwässern anaerob mit hoher Eliminationsrate ohne das Erfordernis von zusätzlichen CSB zu entfernen. AQUA-bioCarbon stützt sich dabei neben eigenen Ergebnissen auf die langjährige Erfahrung des Lizenzgebers und die wissenschaftliche Begleitung des Lehrstuhls für Siedlungswasserwirtschaft der Universität Duisburg – Essen. Die Aktivkoks-Festbettbiologie (AKFBB) ist geeignet, ähnlich wie die ursprünglich verwendete Aktivkohle, unter anaeroben Bedingungen biologisch NH4 durch im AK Festbett eingeimpfte Bakterien vom Stamm der Planctomyceten zu N2 und Wasser abzubauen ohne das Erfordernis von zusätzlichem CSB. Bei geeigneten Bedingungen sind hierbei hohe Raumbelastungen d. h. N-Umsatz je Volumeneinheit zu realisieren. Entscheidend ist die selektive Oxidation eines Teils des NH4 zu NO2 in einer Vorstufe und die Überführung des NH4 – NO2 Gemisches in den anaeroben Festbett-Bioreaktor. Für die Deammonifikation lassen sich spezifische Abbauraten von 2 – 6 kg N / m³ Festbett und d realisieren, die Denitrifikation kann 90 % Abbau erreichen. AbC unterhält eine entsprechende Versuchseinrichtung, in der anhand von Laborversuchen die Verfahrensbedingungen optimiert und demonstriert werden, diefür die Auslegung einer technischen Anlage erforderlich sind.

01.12.2009 Ab dem 01.12.09 ist Herr Dr. Ernst Joachim Martin Mehrheitsgesellschafter und zweiter Geschäftsführer der Gesellschaft.
05.11.2009

Bisher wurde die kommunale Abwasserreinigungsanlage (ARA) als das finale Entsorgungsverfahren gesehen, mit dem Ziel des Schutzes der Oberflächengewässer vor Eutrophierung und hygienischen Gesundheitsgefährdungen. Aufgrund des globalen demographischen Wandels als auch neuerer Gesetzgebungen, zum Beispiel der EU-Wasserrahmenrichtlinie, veränderte sich der Schwerpunkt auf Menge und Güte des gereinigten Abwassers. Die ARA wird mehr und mehr als Bindeglied zwischen der anthropogenen Belastungen im Wasser und der Umwelt gesehen.Die mögliche Erweiterung bestehender ARA-Techniken ist ein Forschungsschwerpunkt des EU-Projektes NEPTUNE. Im Rahmen dieses Projektes wurde die zusätzliche Eliminationsleistung eines Aktivkoks-Festbett-Bioreaktors in bezug auf persistente organische Verunreinigungen im Ablauf einer Kläranlage untersucht.

Ergebnisse
Es zeigt sich, dass eine Vielzahl von Verbindungen, welche typischerweise nicht in einer Kläranlage abgebaut werden können, im Aktivkoks-Fettbett-Bioreaktor eliminiert werden. Das Carbamazepin beispielsweise, welches in der Kläranlage nicht oder nur gering abgebaut wird , kann im Aktivkoks-Fettbett-Bioreaktor bei nur einer Stunde Verweilzeit zu 63% eliminiert werden. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die Eliminationsleistung des Reaktors bei einer und fünf Stunden hydraulischer Verweilzeit. Daneben wird auch die mikrobiologisch- hygienische Güte des Abwassers deutlich verbessert.


Elimination von Arzneirückständen aus kommunalem Abwasser mit der Aktivkoksfestbettbiologie

09.03.2009

Die AQUA-bioCarbon GmbH als KMU baut und vertreibt u. a. den Aktivkoks-Festbett-Bioreaktor (AKFBB). Der AKFBB kombiniert adsorptive Reinigung von Abwässern mit biologischem Abbau und hat sich im Labor- und Pilotmaßstab schon in der biologischen Reinigung von industriellen Abwässern aus verschiedenen Bereichen bewährt. Besonders biologisch schwer abbaubare, organische Verbindungen und gefärbte Abwässer aus der Textilindustrie wurden z. T. bis zur Recyclingqualität gereinigt. Auch HCH konnte aus Grundwasser bis unter die Nachweisgrenze entfernt werden. Im Rahmen des EU - Projektes Neptune wurde die Eignung des AKFBB zum biologischen Abbau von Medizinrückständen mit z. T. hohen Eliminationsraten aus kommunalen Abwässern nachgewiesen.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung

 

spanish english deutsch